Begriff

Third-Person Perspective (3PP)

Die Fähigkeit, das eigene Selbst aus der Außenperspektive zu betrachten — Voraussetzung für stabile Identitätsbildung.

Die Third-Person Perspective (3PP) bezeichnet die metakognitive Fähigkeit, sich selbst als Objekt aus einer Außenperspektive zu beobachten — statt sich ausschließlich als subjektives Erleben (First-Person Perspective) zu erfahren. Diese Kapazität ist anatomisch mit der Reifung des rostrolateralen präfrontalen Kortex (rlPFC / BA10) verbunden und entwickelt sich vollständig erst in der späten Adoleszenz. Sie ist Grundlage für Identitätsstabilität, Selbstkritik und die Congruency-based Metacognition Scale (CMS).

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