Begriff

Selbstregulation

Die Fähigkeit, eigene Gedanken, Emotionen und Verhaltensweisen aktiv zu steuern und anzupassen.

Selbstregulation bezeichnet die Kapazität, eigene kognitive, emotionale und verhaltensbezogene Prozesse bewusst zu steuern — in Übereinstimmung mit übergeordneten Zielen und Standards. Sie umfasst Impulskontrolle, Aufmerksamkeitssteuerung, Emotionsregulation und metakognitive Überwachung. Neurobiologisch ist Selbstregulation im Präfrontalen Kortex verankert und eng mit dem Frontoparietalen Kontrollnetzwerk (FPCN) verbunden. Selbstregulation ist keine feste Eigenschaft, sondern eine durch Training, Achtsamkeit und strukturierte Reflexion formbare Kompetenz.

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